Gesundheitsscoaching

Susanne Stöhr

Mein eigener Weg

Die “Rettung”

Vier Jahre ist es her, dass lange bestehende, unterschiedlichste Symptome zu einem körperlichen Zusammenbruch führten, der mich schließlich zu Anthony William brachte. Seine Sicht, dass Viren, Bakterien, Toxine, Schwermetalle und eine schädliche Ernährungsweise hinter den meisten Erkrankungen stehen, schien mir absolut schlüssig, und seine zahlreichen Empfehlungen übernahm ich gerne und voller Hoffnung. 

Schon wenige Wochen bis Monate später fühlte es sich an, als würde das Licht in meinem Leben wieder angehen: meine Blutwerte stabilisierten sich, die Leber nahm ihre Normalgröße an, der Kopf wurde klarer, Magen und Darm erholten sich, die Migräne, Erschöpfung und extremen Hitzewallungen gingen zurück, ich vertrug wieder alle Obst- und Gemüsesorten, der Schlaf wurde besser und v.a. auch diese erdrückenden Ängste, depressiven Verstimmungen und allgegenwärtigen Gefühle der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit besserten sich nach und nach. 

Voller Hoffnung 

Die Jahre zogen vorüber und ich verfolgte den AW-Weg immer gewissenhafter – in der Hoffnung, nicht nur Besserung, sondern vollständige Heilung zu erfahren, denn definitiv war da noch Luft nach oben! Die Idee war, dass ich mein Programm einfach straffer durchziehen müsste, um weitere Fortschritte zu erzielen. Die tägliche Morgenroutine (Selleriesaft in großen Mengen + HeavyMetalDetoxSmoothie), das häufige „Snacken“ von Obst und Gemüse, der hohe/tägliche Konsum von Blattgrün, die Einnahme zahlreicher Nahrungsergänzungsmittel und vor allem eine fettfreie und somit leberfreundliche Ernährung, d.h. ausschließlich rohes Obst bzw. rohes oder gekochtes Gemüse – all das sollte mich endlich heilen!

Erneuter Zusammenbruch 

Leider passierte das Gegenteil: nach 1,5 Jahren fettfreier Ernährung erfolgte erneut ein schleichender Zusammenbruch. Mir war Tag und Nacht speiübel, der Magen-Darm-Trakt wurde (wieder) überempfindlich, ich war komplett erschöpft und unterzuckerte permanent, hatte am ganzen Körper Schmerzen, meine Muskulatur baute sich unerklärlicherweise ab (ich konnte z.B. kaum noch Spazierengehen oder Treppen steigen), die Haare und Augenbrauen entfärbten sich, mein Kreislauf spielte verrückt und es entwickelte sich eine beängstigende Atemnot. Hinzu kam, dass ich im Laufe der AW-Jahre 20 kg zugenommen hatte und mich in meiner Haut extrem unwohl fühlte.

Ich war gelinde gesagt ratlos und panisch…

Notwendig: die Not bringt die Wende 

Mir wurde klar, dass sich etwas Grundlegendes ändern musste! Notgedrungen schaltete ich mehrere Gänge in meinem Ernährungs- und Detox-Programm zurück und öffnete mich wieder für das weite Feld der unzähligen „Wahrheiten“ außerhalb des AW-Kosmos. Ich hatte sie in meiner Ausschließlichkeit jahrelang ignoriert.

Diese Öffnung war es, die mir wieder zu der ersehnten Stabilisierung und Regeneration verhalf!  

Plädoyer für einen sanften Weg 

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Ich halte die von AW empfohlene „NoFood“-freie Ernährung für die Kernlösung in allen Gesundheitsfragen. Es gibt unzählige Menschen, die alleine damit große Erfolge erzielen konnten! 

Aber: Da ich in vielen Hunderten von Beratungsgesprächen leider die Erfahrung gemacht habe und mache, dass ich nicht die Einzige bin, die auf einem zu harten, einseitigen AW-Weg strauchelt oder sich verrennt, ist es mir inzwischen ein Herzensanliegen, meine Klienten da abzuholen, wo sie stehen und gemeinsam einen realistischen Weg zu finden, der stressfrei, erfolgreich und in Selbstliebe verwirklicht werden kann!

 

 

Bitte beachtet

Die hier gezeigten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information – keinesfalls dazu, Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen!

Die Nutzung der bereitgestellten Informationen geschieht auf eigene Verantwortung und ersetzt nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Bei körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen wird die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten und die Befolgung der vereinbarten Therapie empfohlen. Ich vermeide alles, was Hilfesuchende veranlassen könnte, ärztliche Konsultationen/Behandlungen hinauszuzögern, zu unterlassen, zu unterbrechen oder abzubrechen. Ich empfehle keine Arzneimittel und gebe keinerlei Ratschläge bzgl. des Absetzens oder der veränderten Einnahme von ärztlich verordneten Arzneimitteln.